IoT – Big brother is watching you

Digitale Revolution
IoT

WAS ist IoT?

In einer immer höheren Geschwindigkeit werden Gegenstände oder Maschinen mittels Internet und Mikroprozessortechnik miteinander vernetzt, bekommen eine Identität und können miteinander kommunizieren. Eine allgemeine Definition zu IoT gibt es nicht – man kann nur zwischen privaten und industriellen Anwendungen unterscheiden.

Im privaten Bereich sind es hauptsächlich Geräte des alltäglichen Gebrauchs oder intelligente Gebäudeautomatisierungen. Unsere Autos werden immer intelligenter, sie helfen Unfälle zu verhindern, unsere Parkplatz- und Restaurantsuche zu erleichtern und den schnellsten Weg zur nächsten Tankstelle zu finden. Getankt wird natürlich Strom, im Sinne der Umwelt. Der Kühlschrank bestellt selbsttätig Lebensmittel und unsere Kaffeemaschine Kapseln, bevor die Vorräte ausgehen. Die Waschmaschine fängt an zu arbeiten, wenn der Strom günstig ist und wählt auch das passende Programm aus, noch dazu mit der richtigen Menge Waschpulver.

Im industriellen Bereich (Industrie 4.0) werden Maschinen und Anlagen miteinander verbunden. Große Konzerne wie Siemens arbeiten bereits seit mehreren Jahren an diesen Technologie Innovationen – die Digitalisierung der Industrie ist somit nicht mehr aufzuhalten. Selbst in der Medizin macht die Vernetzung keinen Stopp – auch der Patient wird „digital“ – vernetzte Herzschrittmacher und Gesundheits-Apps gehören bereits jetzt zusammen. Technologie muss übrigens nicht immer nützlich sein – wenn wir Spaß haben wollen, gibt es Gadgets als technische Spielerei wie Hausroboter Kuri der die ganze Familie unterhalten kann.

Klingt doch alles sehr spannend – doch wie wirkt sich die digitale Revolution auf unsere Gesellschaft aus?

Automatisierung der Arbeitswelt

Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant schnell und mit dieser Entwicklung kommt bei vielen Menschen die Angst den Job zu verlieren. Laut einer Studie des Instituts für Höhere Studien sind jedoch viel weniger Jobs durch die Digitalisierung gefährdet als gedacht. Wir müssen uns einfach „fit machen“ für die digitale Zukunft – unser Bildungssystem reformieren, unsere Politik anpassen, Arbeitslose bzw. Hilfskräfte umschulen. Unternehmen müssen mehr in ihre Mitarbeiter-Weiterbildung investieren. Aufgrund der Automatisierung in vielen Bereichen, werden neue Jobs entstehen. Lifelong Learning ist somit nicht nur ein Schlagwort, sondern Realität für alle Erwerbstätigen, um sich so gut wie möglich vor Arbeitslosigkeit zu schützen.- es ist immer wichtiger für jeden den Willen zu haben sich anzupassen, sich weiterzuentwickeln und auch die Fähigkeit sich Neues anzueignen.

IoT – das Ende unserer Privatsphäre und Sicherheit?

Internet of Things ist nicht mehr aufzuhalten – die Sicherheitslücken sind aber enorm, die gesetzliche Lage hinkt hinten nach. Wenn unser Kühlschrank, unsere Lampen oder Babyphones ans Netz angeschlossen sind, ist es auch eine potentielle Gefahr für unsere Privatsphäre. „Alexa schalte das Licht ein“ anstatt die paar Schritte zum Lichtschalter zu gehen, ist natürlich viel bequemer. Damit Alexa als persönlicher Assistent gute Dienste leistet, speichern die Hersteller unsere Stimmen um die Geräte zu verbessern und ihnen mehr an Qualität zu verleihen. Viele Menschen haben die Angst, dass Sie keine Kontrolle mehr drüber besitzen, welche Daten von ihnen weitergegeben werden und das nicht ist unberechtigt. In letzter Zeit sorgte zum Beispiel die Kinderspielpuppe Cayla für Aufregung, weil sie problemlos von Hackern infiziert werden konnte und so Gespräche unbemerkt an diese weiterleitet.
Anwender müssen also sehr vorsichtig sein, um etwas Sicherheit zu bekommen.

Können Roboter intelligenter sein als der Mensch und wie wird unser Leben in Zukunft aussehen?

Wenn der Roboter lästige Arbeiten wie Staubsaugen, Putzen oder Rasenmähen übernimmt, wären wir doch alle glücklich. Alles was mit unserer Lebensqualität zu tun hat, Zeit spart und unseren Komfort erhöht ist ein enormer Gewinn. Smarte Maschinen lernen lesen, schreiben, zuhören, reden und unsere Mimik erkennen. Durch die künstliche Intelligenz werden sie auch lernfähig. Im Moment arbeiten die Entwickler dran, dass die Roboter Veränderungen in ihrer Umgebung wahrnehmen und darauf reagieren. Sie sollen also selbständig Situationen lösen und Initiative übernehmen. Ob sie auch Gefühle lernen können und wie sich das auf unsere Gesellschaft auswirkt, bleibt abzuwarten. Wenn es um die Zukunft geht ist nichts sicher.

Das IoT ist eine riesige Herausforderung für unsere Gesellschaft und bringt auch viele Risiken mit. Für die Wirtschaft ist es ein riesiges Potenzial und die Aufbruchsstimmung ist berechtigt.

Quelle Bild: shutterstock

2 Gedanken zu „IoT – Big brother is watching you

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